Hier die Meinung des Vorstandvorsitzenden der Carl Zeiss AG und selbst promovierter Physiker im Physik Journal zu Studiengebühren. Es ist das Magazin für Physiker in Deutschland und von dder Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Es wird eigentlich von jedem Forscher im physikalischem Bereich gelesen und eine Kommentar dort hat durchaus in den Kreisen gewicht.
"Die Gesellschaft darf diese Talente aber nicht ungenutzt lassen. Deshalb sind parallel die Stipendien und Darlehensmöglichkeiten auszubauen. Sonst funktioniert das Ganze nicht."
Das ganze funktioniert also nicht.
"In einem solchen Zukunftskonzept für die Hochschule reguliert der Wettbewerb die Preise und die Qualität des Angebots."
Sehr interessantes Gedankenexperiment. Man merkt, dass der Herr vor gefühlten 40 Jahren studierte.
"Der sichtbare Erfolg mancher privater Hochschulen zeigt, dass dieses Prinzip auch in der Bildung funktioniert." Welcher sichtbare Erfolg. Dass die EBS zw. 10 und 30 Mio. an Staatsgeldern für eine juristische Fakultät bekommt? Und selbst wenn es eine gebe, ist das nicht im Umkehrschloss so auf Massenuniversitäten anwendbar.
Aber alles in allem, eine interessante - ich nenne es mal positiv - Utopie.
"Wenn die Bildung auf der Strecke bleibt - Das Märchen von der Wissensgesellschaft
Kein "Bildungsgipfel", noch so viele Reformen und auch keine Millioneninvestitionen können darüber hinwwegtäuschen, dass Bildung fast nur noch als Ausbildung missverstanden wird. Bildung mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns und der Persönlichkeitsentwicklung wurde und wird verdrängt von einer nur noch an ökonomischen Interessen orientierten, vermeintlichen Wissensgesellschaft. Für eine humane Gesellschaft sind die Früchte solcher Bildungspolitik wen
http://www.neuedarmstaedtergespraeche.de...15783.html