Ich dachte bislang, die Regierungen hätten das noch in der Zeit durchgewunken, bevor das Parlament zustimmungsberechtigt wurde.
Aber mal schaun - die USA maßen sich da schon was an. Sind doch nicht deren Daten. Würd mich mal interessieren, ob wir auch von den USA alle Kontobewegungen deren Bürger und Firmen zum ausspionieren bekommen. Die tun echt so, als hätten sie ein RECHT auf unsere Daten ...
In Deutschland müsste man sich dagegen eventuell mal dem ELENA-Verfahren widmen - ist zwar eigentlich zu spät, weil längst beschlossen. Aber vielleicht könnte man da noch was machen. Im Gschäft ging das alles über meinen Tisch, als es im Anhörungsverfahren war [kleine Ergänzung: Mein Arbeitgeber hatte bei diesem Gesetz nichts zu melden - ist ja ein Bundesgesetz - der Vorgang war quasi nur zur Kenntnis - aber es sah zunächst echt harmloser aus - fazinierend ...]. Aber die Informationen waren so spärlich - da hab ich echt nicht erkannt, dass da so viele Daten erhoben werden sollen. Mit schien es so, als sollten nur die Gehaltszahlungen erhoben werden. Aber das ist ja nun anscheinend bei weitem nicht alles ...
Das Ausspionieren geht also munter weiter ...
Ein kleiner Trost - vielleicht - : Solch riesige Datenmengen wird man wahrscheinlich gar nicht vernünftig beherrschen können, die bei den ganzen Schnüffel-Aktionen anfallen. Zumindest nicht mit nur ein paar hundert Beamten im LKB/BKA ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2010 00:13 von Jan.
also mir wärs nur recht, wenn die usa mal ein wenig von ihrem hohen ross heruntergeholt werden würden. von den datenschutzrechtlichen aspekten mal ganz abgesehen elena sagt mir grad garnichts.
Eigentlich sollte dich dein Arbeitgeber darauf hingewiesen habe, dass er deine Lohndaten nun an ELENA sendet (es reicht aber ein Hinweis im Kleingedruckten auf der Lohnabrechnung - kann man schnell übersehen)